Ortsgruppe Natternbach

Natternbach ist eine Marktgemeinde im Bezirk Grieskirchen im österreichischen Bundesland Oberösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 31 km² zählt die Marktgemeinde Natternbach rund 2.400 Einwohner und liegt auf 434 Meter Seehöhe im zauberhaften Hausruckviertel.                                                                                         Die heutige Marktgemeinde Natternbach kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Schon im 9. Jahrhundert wurde das heutige Natternbach unter der Bezeichnung „Norderenbar“ erstmals urkundlich erwähnt. Entstanden ist der Ort durch einen Vertrag von „Otto von Norderenbars“ mit dem „Hause Babenberg“. Während den Bauernkriegen im 17. Jahrhundert spielte die heutige Marktgemeinde Natternbach eine wichtige und entscheidende Schlüsselrolle. Die Bauern von Natternbach waren aktiv am Aufstand beteiligt und hatten einen berühmten Anführer, den Hansn Vischer. Die Bauern besiegten damals die Truppen von Herberstorff bei Peuerbach, der selber mit aller Mühe und Not nach Linz floh.                                        Die Marktgemeine Natternbach zählt zu den schönsten Dörfern Österreichs und liegt im Grenzeck vom Inn und der Donau. Der Ort bietet ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub auf einem Bauernhof, in gepflegten Gasthäusern oder in Privatpensionen. Über 60 Kilometer bestens markierte Wanderwege eine moderne Freibadanlage und einzigartige Brauchtumsveranstaltungen machen jeden Urlaub zu einem Erlebnis. Besonders für Kinder ist das „Indianerspielgelände“ in Natternbach.

 

Bereits um das Jahr 1200 löste sich Natternbach aus der Pfarre Peuerbach und gründete eine Eigene. Die erste örtliche Pfarrkirche hatte nur ein Langschiff mit einer hölzernen Decke und einem wuchtigen Turm. Erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Pfarrkirche vergrößert. Sie erhielt ein wunderschönes Rippengewölbe rund um das heutige Presbyterium, hohe Spitzbogenfenster sowie den schlanken spätgotischen Strebepfeiler. Der Kirchturm wurde im Zuge dieser Umbauten ebenfalls erhöht. Das älteste und kostbarste Stück der Pfarrkirche ist der spätgotische Taufstein aus Marmor. Oberhalb des Taufsteines befindet sich eine historische Statue der Heiligen Margarita. Die prachtvolle Orgel mit ihren 1000 Pfeifen und 15 Registern wurde von einem gewissen „Pircher aus Matrei“ im Jahre 1957 erbaut.